Franz Bi Malerei
Franz Bi Malerei

                                    Franz Bi

        Kunstmaler, Ingenieur, Architekt & Filmarchitekt

Geboren am 2. April 1899 in Berlin-Charlottenburg, gestorben 1968 in Rothenburg o.d. Tauber.

Eigentlich hieß der Künstler Franz Bartlakowski – den Künstlernamen „Bi“ setzte er aus dem ersten und dem letzten Buchstaben seines Nachnamens zusammen. Der Sohn eines Dekorationsmalers hatte auch eine Ausbildung zum Kunstmaler erhalten u. a. als Schüler von Johann Walter-Kurau und studierte außerdem von 1925 bis 1929 Architektur und Szenenbild an den Vereinigten Staatsschulen in Berlin. Von 1930 bis 1932 war Franz Bi als Bühnenbildner in Berlin tätig, im April 1939 wurde er als zweiter Architekt zum Film geholt. Seit 1940 wirkte Bi als Chefarchitekt für die Tobis, später designte er auch für andere Produktionsfirmen Filmkulissen. Nach dem Krieg arbeitete Bi vornehmlich mit den Kollegen Botho Höfer und, ab 1953, Bruno Monden zusammen, bis er sich 1960 vom Kinofilm zurückzog. Im Anschluss daran war er noch drei Jahre lang für das Fernsehen aktiv. 1944 kam Franz Bi nach Rothenburg ob der Tauber.

Als Franz Bartlakowski hatte sich Bi nach 1945 in der Funktion eines Stadtbaumeisters auch um den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörten, mittelalterlichen Stadt Rothenburg ob der Tauber, seinem Altersruhesitz, verdient gemacht.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Bi

 

L E B E N S D A T E N

 

1899                 Am 02. April in Berlin-Charlottenburg geboren.

1917 – 18         Kriegsdienst Russland – Frankreich.

1919 – 20         Meister- und Technikerprüfung. Abendakt bei Lewin-Funke.

1920 – 24         Ingenieur bei Siemens, Dynamowerke.

1924                 Bauhauskursus. Aufnahmeprüfung Akademie Berlin.

1925 – 30         Architekturstudium an den Vereinigten Staatsschulen Berlin, unter

                         Bruno Paul im Meisteratelier Cèsar Klein. Film und Bünenbild.

                         Farbstudium von der Natur, als Schüler von Johann Walter-Kurau.

1928                 Erste Tätigkeit als Filmmaler. Ufa Tempelhof.

1930 – 38         Freischaffend im eigenen Atelier mit Wohnsitz in Berlin.

1939                 Filmarchitekt in Babelsberg und in der Deutschlandhalle.

1939 – 40         Kriegsdienst Polen – Frankreich.

1941                 1. Kollektiv Ausstellung in der Galerie v. d. Heyde, Berlin.

1941 – 44         Pausenlos als 1. Architekt im Film tätig.

1943                 Durch Bombenangriff auf Berlin Vernichtung der Atelierwohnung mit

                         allen Bildern. Die bisherige Lebensarbeit verbrannte.

1944                 Durch Ruf der Bavaria Filmkunst Neuanfang in München mit ständigem

                         Wohnsitz in Rothenburg ob der Tauber.

1945 – 47         Leiter des Stadtbauamtes in Rothenburg ob der Tauber. Leitung des

                         Wiederaufbaues der 40% zerstörten Stadt. Ehrenamtlich.

 

                          Atelier in Rothenburg und München

 

 

Ausstellungen:

 

                    Kollektivausstellung in der Galerie v. d. Heyde

                    Berlin 1941

 

                    Kollektivausstellung in der Galerie Schöninger

                    München 1957

                   

                    Kollektivausstellung in Rothenburg ob der Tauber

                    Rothenburg o.d. Tauber 1962

 

                    Beteiligung an zahlreichen Kunstausstellungen

 

 

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